Hochzeit in Zeiten des Coronavirus

Ihr habt euch verlobt, seid glücklich und voller Vorfreude auf eure Hochzeit. Alles könnte perfekt sein, wäre da nicht dieses Virus, dass die Welt in Atem hält. Was nun. Wie klappen Hochzeitsvorbereitungen in Zeiten von Covid-19? Und sollte man überhaupt feiern?

Unsichere Zeiten

Eines ist klar, kaum jemals war die Hochzeitsplanung von so viel Unsicherheit geplant. Unvorhergesehenes kann immer passieren und es schadet nie einen Plan B zu haben. Gleichzeitig kann man in diesen Zeiten vielen Menschen schaden – indem man feiert. An eine normale Hochzeit ist in Zeiten von Maskenpflicht und Abstandregelungen ohnehin nicht zu denken, plant man dennoch, so läuft man Gefahr am Ende alles absagen zu müssen, zu verschieben (mit Pech auch mehrmals) oder ganz anders zu feiern, als ursprünglich geplant. Was also tun?

Wie immer gilt natürlich eure Hochzeit – eure Entscheidung. Gleichzeitig müsst ihr euch an gesetzliche Vorgaben halten, die sich auch relativ kurzfristig ändern können. Folgende Möglichkeiten habt ihr eure Hochzeit in Corona-Zeiten zu planen:

Gar nicht planen?

Natürlich ist es frustrierend, wenn man eine Hochzeit planen will, aber auf Grund von Corona keine Ahnung hat, ob, wann und in welchem Rahmen das Feiern wieder möglich sein wird. Daher ist die Motivation mit der Planung zu beginnen manchmal gedämpft. Die Idee gar nicht erst loszuplanen und erst einmal abzuwarten bis die Co bnghz6rona-Situation vorbei ist, kann einem da schon einmal kommen. Dennoch rate ich davon ab. Gerade das Jahr 2020 wäre eigentlich ein starkes Hochzeitsjahr gewesen. Zwar haben durchaus Hochzeiten stattgefunden, aber eben auch nicht alle. Viele Hochzeiten wurden verschoben, daher wird wenn Covid endgültig unter Kontrolle ist ein extrem hohes Hochzeitsaufkommen sein. Daher sind Dienstleister und Locations noch schneller ausgebucht als sonst. Gerade bei verschobenen Hochzeiten gibt es schon einige Buchungen für 2021, 2022 oder sogar 2023. Daher gilt, gerade wer in den nächsten Jahren heiraten will muss schnell sein und sollte daher frühzeitig mit der Planung beginnen.

Planungszeit ist Zeit für Vorfreude

Die wahrscheinlich einfachste und entspannteste Variante ist es tatsächlich sich ein relativ weit in der Zukunft liegendes Hochzeitsdatum auszusuchen und für 2022 oder sogar 2023 eine Hochzeit zu planen. Dies hat einige Vorteile. Ihr habt genug Zeit in Ruhe alles zu planen. Dies bringt euch nicht nur den offensichtlichen Vorteil weniger Stress bei der Planung zu verspüren und große Chancen auf freie Termine bei eurer Wunsch-Location sowie bei Wunsch-Dienstleistern zu bekommen, ihr könnt möglicherweise auch einige Schnäppchen durch Frühbuchervorteile machen. Genießt die Vorfreude und die entspannte Planungszeit.

Hochzeit auf Raten

Wenn ihr diese Vorteile gerne genießen möchtet, aber gleichzeitig keine 2 Jahre warten wollt bis ihr euch Mann und Frau nennen dürft, möglicherweise auch aufgrund rechtlicher Überlegungen, dann ist es wahrscheinlich in eurem Sinne in kleinem Rahmen standesamtlich zu heiraten und die große Hochzeit, ob diese nun kirchlich ist, als freie Trauung oder einfach als Nachfeier auf einen Zeitpunkt nach Corona zu legen. Auch hier empfiehlt es sich aber die Planung gleich zu starten. In diesem Fall meldet ihr euch am besten sofort beim zuständigen Standesamt für euren Termin. Überlegt euch wen ihr mitnehmt, wenn nur ihr und Zeugen erlaubt sind und wen wenn ihr bis zu 10 Personen sein dürft. Für die große Feier gilt das gleiche, wie bei einer allgemeinen Verschiebung, nutzt die lange Vorlaufzeit um bei der Planung Stress zu vermeiden.

Plan A bis Z

Wenn ihr mit eurer Hochzeit allgemein nicht so lange warten wollt, könnt ihr natürlich auch für die kommenden Monate eure Hochzeit planen. Es empfiehlt sich ohnehin immer für vieles einen Plan B zu haben. In diesen unsicheren Zeiten, ist es wohl eher Plan A bis Z. Seit ganz ehrlich zu euch selbst was die Situation angeht und was euch wichtig ist. Überlegt euch in aller Ruhe wen ihr einladen wollt, wer noch übrigbleibt, wenn ihr nicht mehr als 50 Personen sein dürft, nicht mehr als 30 nicht mehr als 10. Könnt ihr damit leben, dass ihr und eure Gäste auf einigen Hochzeitsfotos Masken tragen werden? Wie geht ihr damit um, wenn nicht alle mit in das Standesamt können? Macht euch für jedes Szenario einen Plan. Besprecht das auch unbedingt mit den Verantwortlichen eurer Location und mit den Dienstleistern. Bis wann ist eine kostenlose Verschiebung möglich? Geht das auch kurzfristig, falls Corona-Maßnahmen eure Hochzeit beeinträchtigen? Bis wann müsst ihr jeweils die Personenanzahl bestätigen? Das ist natürlich ein riesiger Mehraufwand in Bezug auf die Planung, aber in jedem Fall notwendig um böse Überraschungen zu vermeiden.

Wie auch immer ihr euch entscheidet. Lasst euch die Vorfreude nicht verderben und bleibt gesund.

Eure gute Fee

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